Zubehör für Leica Piper Kanalbaulaser
Im Rohr gibt es keine Sichtverbindung, keinen Platz und keine zweite Chance. Der Laser liegt in der Sohle, gibt Achse und Gefälle vor, und das Rohr wird nach seinem Strahl verlegt. Drei Zubehörteile entscheiden darüber, ob das funktioniert: die Füsse, die ihn im richtigen Durchmesser lagern, die Zieltafel am anderen Ende und die Fernbedienung, mit der Sie ihn erreichen.
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- 150 bis 300 mmRohrdurchmesser der Kanalbaufüsse
- Rot und BlauZieltafelfarbe folgt der Strahlfarbe
- bis 150 mReichweite der IR-Fernbedienung Piper IR
Wie im Rohr gearbeitet wird
Der Kanalbaulaser wird im Startschacht oder im ersten Rohr aufgestellt, auf Achse ausgerichtet und auf das geplante Gefälle eingestellt. Der Strahl läuft von dort durch das Rohr und markiert am anderen Ende einen Punkt. Jedes neu verlegte Rohr wird so ausgerichtet, dass dieser Punkt an derselben Stelle bleibt.
Damit verschiebt sich die Genauigkeitsfrage vom Rohr auf den Laser und sein Zubehör. Ein Gerät, das im Rohr wandert oder kippt, verschiebt Achse und Gefälle für die ganze Haltung. Deshalb sind die Kanalbaufüsse kein Zubehör im Sinne von nützlich, sondern ein Teil der Messeinrichtung.
Kanalbaufüsse: der Durchmesser entscheidet
Die Füsse lagern das Gerät mittig in der Rohrsohle. Sie sind auf einen Durchmesser abgestimmt und in fünf Grössen erhältlich: 150, 200, 225, 250 und 300 Millimeter. Geliefert werden sie als Satz zu vier Stück.
Zu kleine Füsse lassen den Laser im Rohr kippen, zu grosse heben ihn aus der Achse. Beides verschiebt den Zielpunkt am anderen Ende um ein Vielfaches der eigentlichen Abweichung, weil sich der Fehler über die gesamte Rohrlänge aufsummiert. Wer verschiedene Nennweiten verlegt, hält deshalb mehrere Sätze vor.
| Artikel | Ausführung | Für | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Piper Füsse | 5 Grössen | 150, 200, 225, 250, 300 mm | Satz zu 4 Stück, für Piper 100 bis 200G |
| Piper Zieltafel Rot | Rot | Piper 100 und Piper 200 | Für den roten Strahl |
| Piper Zieltafel Blau | Blau | Piper 100G und Piper 200G | Für den grünen Strahl |
| Piper Zieltafel Rot gross | Rot, gross | Grosse Nennweiten, lange Haltungen | Mehr Trefferfläche |
| Piper Zieltafel Blau gross | Blau, gross | Grosse Nennweiten, lange Haltungen | Mehr Trefferfläche, grüner Strahl |
| Leica Piper IR | Infrarot | Piper 100, 100G, 200, 200G | Vorne bis 150 m, hinten bis 10 m |
Zieltafel: Farbe folgt der Strahlfarbe
Die Zieltafel steht am freien Rohrende und macht den Strahl als Punkt sichtbar. Ihre Farbe muss zur Wellenlänge des Lasers passen, sonst hebt sich der Punkt nicht ab. Rot gehört zu den Modellen Leica Piper 100 und Leica Piper 200, Blau zu den grünen Modellen Leica Piper 100G und Leica Piper 200G.
Die grosse Ausführung bringt mehr Trefferfläche. Sie lohnt sich bei grossen Nennweiten und langen Haltungen, wo der Punkt beim Ausrichten des ersten Rohrs zunächst weit daneben liegt und erst gesucht werden muss.
Warum grüne Geräte im Rohr im Vorteil sind
Das menschliche Auge ist bei Tageslicht im grünen Bereich deutlich empfindlicher als im roten. Ein grüner Punkt wirkt bei gleicher Leistung heller und ist im staubigen, feuchten Rohr schneller zu finden. Die Modelle Piper 100G und 200G spielen diesen Vorteil auf langen Haltungen aus.
Die Fernbedienung ist im Kanalbau keine Option
Der Laser liegt im Rohr oder im Schacht. Um ihn zu erreichen, müsste jemand einsteigen, und das bei jeder Feinkorrektur. Die Infrarot-Fernbedienung Leica Piper IR nimmt diesen Weg heraus: Sie steuert das Gerät von vorne bis 150 Meter weit, auch durch das Rohr hindurch, von hinten bis 10 Meter.
Damit lässt sich der Strahl vom Zielende aus nachführen, während jemand die Zieltafel beobachtet. Die Korrektur und ihre Kontrolle finden am selben Ort statt, was die Zahl der Durchgänge deutlich reduziert.
Energie im Schacht
Die Piper Rohrlaser arbeiten mit denselben GEB-Akkus wie Totalstationen und GNSS-Antennen. Der GEB221 mit 7,4 Volt und 4,4 Amperestunden ist der übliche Pack, geladen wird über das GKL311 mit dem Netzteil GEV192 Netzteil oder über die Vierfachstation GKL341 4-fach Ladestation.
Praktisch heisst das: Wer Totalstation und Kanalbaulaser einsetzt, braucht nur eine Ladeinfrastruktur. Ein Ersatzakku im Fahrzeug deckt beide Geräte ab.
Welches Piper Modell zu welcher Reichweite und welchem Neigungsbereich gehört, klärt der Kanalbaulaser-Ratgeber. Zu den Kanalbaulasern.
Warum ZETECH
Leica Partner seit 2003
Piper Rohrlaser und ihr Zubehör aus einer Hand, inklusive Durchmesserberatung.
Zertifizierte Servicewerkstatt
Von Leica zertifiziert für Wartung und Reparatur.
Kalibrierung mit Zertifikat
Neigung und Achse werden geprüft und justiert, mit nachvollziehbarem Zertifikat.
Alle fünf Fussgrössen
150, 200, 225, 250 und 300 mm, passend zur Nennweite des Rohrs.
Versand ab Lager
Was am Lager ist, geht direkt raus. Lieferung in 2 bis 4 Arbeitstagen.
Beratung aus Luzern
Persönliche Ansprechpartner statt anonymer Hotline.
Häufige Fragen
Sie richtet sich nach dem Rohrdurchmesser. Verfügbar sind 150, 200, 250, 300, 400 und 500 Millimeter, geliefert wird ein Satz zu vier Stück. Zu kleine Füsse lassen den Laser kippen, zu grosse heben ihn aus der Achse; beides summiert sich über die Rohrlänge auf.
Die Farbe folgt der Strahlfarbe. Rot für Piper 100 und Piper 200, Blau für die grünen Modelle Piper 100G und Piper 200G. Eine falsch gewählte Tafel bringt den Punkt kaum zum Abheben.
Bei grossen Nennweiten und langen Haltungen. Dort liegt der Punkt beim Ausrichten des ersten Rohrs oft weit daneben und muss gesucht werden. Mehr Trefferfläche verkürzt genau diesen Schritt.
Sobald der Laser im Rohr oder im Schacht liegt, praktisch ja. Ohne sie muss für jede Feinkorrektur jemand einsteigen. Die Piper IR steuert das Gerät von vorne bis 150 Meter weit, auch durch das Rohr hindurch, sodass Korrektur und Kontrolle am selben Ort stattfinden.
Weil das Auge im grünen Bereich empfindlicher ist als im roten. Bei gleicher Leistung wirkt der grüne Punkt heller und ist im staubigen, feuchten Rohr schneller zu finden. Dafür braucht es die blaue Zieltafel statt der roten.
Die GEB-Akkus, üblicherweise der GEB221 mit 7,4 Volt und 4,4 Amperestunden. Geladen wird über das GKL311 mit dem Netzteil GEV192 oder über die Vierfachstation GKL341. Damit teilen sich Rohrlaser, Totalstation und GNSS-Antenne dieselbe Ladeinfrastruktur.
Kanalbaufüsse und die Fernbedienung Piper IR passen zu Piper 100, 100G, 200 und 200G. Bei den Zieltafeln entscheidet nicht das Modell, sondern die Strahlfarbe: rot für die Standardmodelle, blau für die G-Varianten.
Ein Gerät, das im Rohr nicht sauber liegt. Kippt der Laser auf zu kleinen Füssen oder rutscht er in der nassen Sohle, wandert der Zielpunkt am anderen Ende um ein Vielfaches. Passende Füsse und eine Kontrolle der Zieltafel nach jedem verlegten Rohr fangen das ab.
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